Cembalo

In der Barockzeit durfte das Cembalo in kaum einer musikalischen Gruppierung fehlen. Im Ensemble Amarilli übernimmt es neben gelegentlichen solistischen Auftritten mit Kostbarkeiten aus der reichhaltigen Cembaloliteratur den Part des basso continuo als harmonische Grundlage.

Erste Cembali sind bereits aus dem Mittelalter bekannt. Große Bedeutung erreichte das Instrument in der Renaissance, bevor es dann in der Barockzeit seine Blüte erlebte. Eine Fülle von Cembalowerken unterschiedlichster Stilrichtungen ist uns heute erhalten.

Die Saiten des Instruments werden von Kielen - früher Gänsekiele, heute meist langlebigerer Spezialkunststoff - angezupft. Unterschiedliche Register und ausgefeilte Spieltechnik ermöglichen ein breites Spektrum an Klangfarben. Viele Instrumente haben zwei Manuale (Tastenreihen), die übereinander angebracht sind und Registerwechsel während eines Stückes ermöglichen. Gemäß dem opulenten barocken Geschmack sind viele Cembali reich verziert und nicht nur klangliche, sondern auch optische Schmuckstücke.

Ensemble Amarilli verwendet in der Regel ein italienisches Cembalo, Nachbau eines Instruments aus dem 18. Jahrhundert, das in einem Leipziger Museum steht.

 

© 2007 amarilli.de | Design by zly